Zwei Packungen hintereinander für unsere Erste

von Hubertus Taube

Hallo liebe Schachfreunde aus Neuperlach,

Die altgediente Chronisten-Unke ist wieder einmal in ihrem Element.

Sie überlegt schon, sich einen schlanken Fuß zu machen und nur noch in Erfolgsfällen ins Berichtswesen einzugreifen. Dann wäre sie längst nicht mehr so oft gefragt und beschäftigt ...

Zwei Drittel unserer (Un-)Taten an den acht Brettern dieser A2-Saison liegen mitlerweile hinter uns.

Unsanft sitzen wir wieder auf dem Boden der Tatsachen.

Über unsere längst vergangene Fünft-Runden-Niederlage (2:6) ohne einen einzigen Brett-Sieg ist wenig Schmeichelhaftes zu berichten.  Immerhin kämpfte sich unser Ersatzmann Bernhard zum Remis durch, was auch Martin M.,, Werner und Hubertus (mit Mühe) gelang.

Sehr viel ereignisreicher verlief unser gestriger Heimwettkampf in Runde 6 (3:5).

Die hoch favorisierten Tabellenführer aus Haar (mit satten 1900er DWZ-Zahlen bis zum hintersten Brett ihrer Mannschaft) legten ihre Partien durchweg langfristig und kompliziert an.

Vor allem Werner hatte mit Mehrbauern und besserer Position mehr als Nichts verdient, aber es zeigte sich wieder einmal, dass längst noch nicht jeder Gegner "erledigt" ist, wenn man (nur) die Eröffnung gegen ihn gewinnt.

Philipp kämpfte sich aus einer recht schwierigen Eröffnung, die von Weitem wie ein Damengambit mit vertauschten Farben aussah, immer wieder in die Remis-Breite vor, um dann vom Mannschafts-Ergebnis getrieben gewinnen zu müssen und prompt zu verlieren.

Hubertus hatte sich gar keinen Gegner verdient (= kampfloser Sieg an Brett 1), war dann aber dazu verurteilt, den Niedergang des Teams tatenlos mit ansehen zu müssen.  Einziger voller Lichtblick:  Martin M., der gegen den Königsangriff und gefährlich anmutenden durchgebrochenen gegnerischen Freibauern im Zentrum kühlen Kopf und schließlich einen Mehr-Springer behielt, der nach vielen Verwicklungen zum einzigen Einzelsieg reichte. Bravo dafür! 

Erwähnenswert auch noch das Läuferpaar-Remis von Reinhold und der ganz wilde Damengewinn von Martin G., der fast zum Sieg gereicht hätte.

Diese Zweite von Haar, die voraussichtlich am Aufstieg gehindert sein wird, da ihre Eigene Erste ihnen durch Abstieg in die Münchner Stadtklasse "entgegenkommt", hat tatsächlich gegen uns gewackelt, sie fiel aber nicht.

Nun hoffen wir nur noch auf dicke Mannschaftspunkt-Geschenke vom Osterhasen.

 

Euer Hubertus 

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